Alle Beiträge von Dieter Tiesfeld

Nur zwei erste Klassen

Nur zwei erste Klassen konnte die kommissarische Schulleiterin Andrea Oltmanns dieses Mal zur Einschulung begrüßen. Grund war nicht die zu geringe Schülerzahl, sondern die fehlenden Lehrer.

Bei 55 angemeldeten Kindern hätten eigentlich wieder 3 Klassen gebildet werden können, doch wäre es derzeit nicht möglich gewesen, diese mit Unterricht zu versorgen. So mussten die Kinder auf nur zwei Klassen verteilt werden, von denen die eine mit 30, die andere mit 25 Kindern starten sollte. Am Einschulungstag kamen auch nur 45 der angemeldeten Kinder. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, wie viele der fehlenden Kinder noch kommen werden. Vielleicht kann es vorerst bei der Zweizügigkeit ohne übergroße Klassen bleiben, so die Hoffnung der Schulleiterin und des Kollegiums.

Die Einschulungsfeier wurde von Kinder aus Klasse 2, die gemeinsam mit Frau Wippich ein kleines Programm vorbereitet hatten, und Kindern der Klassen 4 gestaltet.

Kinder aus den zweiten Klassen mit einem Tanz
Kinder aus Klasse 4a mit einem Begrüßungsgedicht. Das Beitragsbild oben zeigt Kinder der Klassen 4b und 4c.

Danach wurde die Einteilung der Klassen bekannt gegeben. Aufgrund der Größe der Klasse 1b wird diese ihren Klassenraum im bisherigen Musik- und Medienraum haben, da dieses der größte Raum der Schule ist.

Fotos, auf denen die neuen Erstklässler zu sehen sind, können hier vorerst noch nicht eingestellt werden, da die nötigen Freigaben der Eltern noch nicht vorliegen. Die Klassenfotos vom Einschulungstag werden den Eltern in Kürze angeboten.

Aktualisierung des WordPress

Unser WordPress wurde in den letzten Tagen aktualisiert. Die Farben wurden geändert, das Theme blieb allerdings, da es kaum aktuellere Themes gibt, die ohne völlige Überarbeitung der Seite einseztbar sind.

Veraltete Artikel, die keinen Erinnerungswert haben – hauptsächlich Kurzmitteilungen – wurden gelöscht. Viele andere Artikel, die die Enwicklung unserer Schule in den letzten 6 Jahren zeigen, wurden in die Kategorie „Interessantes aus früheren Jahren“ verschoben.

Schulzeitung 20 – leider gab es große Probleme mit der Druckerei

Die Schulzeitung war pünktlich fertig, aber: Die Druckerei ließ uns im Stich.

Um die Zeitung rechtzeitig in der Schule zu haben, bestellten wir mit einem Zuschlag für schnelle Lieferung. Uns wurde in Aussicht gestellt, dass die Zeitungen am 28.6. in der Schule eintreffen würden. Nach mehreren Telefonaten zwischen dem 27.6. und dem 1.7. stellte sich heraus, dass die Zeitung auf keinen Fall vor den Sommerferien eintreffen würde. Eine von mir vorgeschlagene  Stornierung des Auftrages mit dem Ziel, eine aktualisierte Version für  die Zeit nach den Ferien neu in Aufrag zu geben, wurde von der Druckerei nicht akzeptiert, sodass die Zeitung so erscheinen musste wie sie vor den Ferien geplant war.

Einige Probeseiten aus Zeitung Nr. 20. Auch diese Seiten können bis zur fertigen Ausgabe noch verändert werden.

Alle, die eine Zeitung bestellt hatten, erhielten am 2.7. Bescheid. Viele Vierklässler zogen dann auch ihre Bestellung zurück. Den Kindern der Klassen 1-3 konnten wir diese Möglichkeit nicht bieten, weil wir nicht wussten, auf welche Preisreduzierung sich die Druckerei einlassen würde.

In den Sommerferien wurde die Zeitung dann geliefert und eine Einigung über einen Preisnachlass erzielt. Allerdings deckte dieser lediglich die Mehrkosten, die durch die Abbestellungen entstanden; ein ganz kleiner Überschuss fließt in die Zeitung 21 oder kommt der Schule auf andere Weise zugute.

Alle, die eine Schulzeitung bestellt hatten, müssten diese inzwischen bekommen haben. Falls irgend jemand die Zeitung noch nicht erhalten hat, bitte zügig bei den Lehrern des Stammkollegiums oder im Sekretariat nachfragen. Die ehemaligen Viertklässler, die die Zeitung nicht abbestellt hatten, können diese  bei Frau Felmberg abholen oder im Sekretariat nachfragen, falls sie dies nicht inzwischen schon getan haben.

 

Wir bedauern sehr, dass es in diesem Jahr nicht geklappt hat, die Zeitung zum Schuljahresende zur Verteilung zur Verfügung zu haben, aber wenn die Druckerei nicht pünktlich liefert, sind wir machtlos. Falls es weitere Schulzeitungen gibt, werden wir uns um eine andere Druckerei bemühen, aber das wird wahrscheinlich zu einer deutlichen Verteuerung der Schulzeitung führen.  Allerdings hat auch unsere bisherige Druckerei inzwischen die Preise erhöht und das Angebot, zu dem wir zuletzt bestellt hatten, gestrichen. Somit wäre eine Preiserhöhung (oder ein verringerter Umfang) zur nächsten Ausgabe ohnehin unvermeidlich.

(Auf Anfrage teilen wir gerne mit, um welche Druckerei es sich derzeit handelt; dies im Internet zu veröffentlichen, könnte rechtlich problematisch sein.)

Ergänzungen zur Schulzeitung 20

Die Schulzeitung 20 konnte nicht verteilt werden, da die Druckerei uns mit den Drucktermin im Stich gelassen hat. Alle, die die Schulzeitung bestellt hatten, sind inzwischen informiert worden. Hier kann die Schulzeitung heruntergeladen werden:
Zeitung 20_Passwortgeschützt

Die Datei kann nur mit einem Passwort geöffnet werden. Alle, die die Schulzeitung bestellt und bezahlt haben, können dieses Passwort der Mitteilung entnehmen, mit der wir über die Verzögerung informiert haben. Wer kein Passwort hat, aber meint, das ihm eines zusteht, kann dieses per E-Mail an schulzeitung@gs-rhein-whv.de anfordern.

Trotz des Passwortschutzes sind die Namenslisten bei den Klassenfotos aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt worden; in der gedruckten Ausgabe sind diese enthalten.

Wir danken für Ihre Stimmen!

Die Sparda-Bank West, zu deren Bereich wir seit kurzem gehören, führt seit 2013 eine Spendenwahl durch. Dafür können sich Schulen bewerben, die Projekte planen oder bereits durchführen, die über den normalen Unterrichtsalltag hinausgehen. Die Schulen, die bei dieser Wahl die meisten Stimmen erhalten, werden mit Beträgen von 1000 – 6000 € gefördert. In diesem Jahr heißt das Motto „Wir erkunden neue Wege“.

Wir haben uns mit unserem Wattenmeerprojekt beworben und die Zulassung erhalten.

Insbesondere Dank des großen Einsatzes des Fördervereins, der intensiv für die Stimmabgabe geworben hat, wurden insgesamt 1571 Stimmen für uns abgegeben. Das bedeutete den 37.Platz und damit einen Betrag von 1000€ zugunsten des Wattenmeerprojektes.Insgesamt waren in der Kategorie „Kleine Schulen“ (200 – 450 Schüler) rund 145 Schulen angetreten.

Es wäre sogar fast noch mehr möglich gewesen: Vom 35.Platz, der mit 1500€ dotiert ist, trennten uns nur 19 Stimmen!

Anders

Die Theaterfabrik|9 mit dem Oberthema „Anders“ ist beendet. In 4 Werkstätten beschäftigten sich rund 45 Kinder und Jugendliche mit diesem Thema.  Am 12.4. wurden die Ergebnisse in einer Werkschau vorgestellt.
Das Spiel „Theo versteht die Welt nicht mehr“ der Gruppe „Bewegung und Maskenspiel“ unter Leitung von Brit Bartuschka, mit viel Musik unterlegt und spritzig vorgetragen, stand am Anfang.
Zum Inhalt:
Warum sagen alle, sein Vater kommt vom Uranus ?
Seine Großeltern sind nie dagewesen. Also kann es nicht sein.
Andere behaupten, sein Vater sei Höhlenforscher. Aber er mag gar keine Höhlen.
Und sein Onkel behauptet, der Vater wäre Rosengärtner. Und dass, obwohl sein Vater gar keine Rosen mag.
Das macht ihn alles sehr traurig. Und wütend.
Schließlich die Auflösung: „Ach so! Und das alles nur, weil du schwul bist und Männer liebst!“
Jetzt sagen auch die anderen: „Das ist doch ganz normal. Jeder ist anders.“ Und dann zählt jeder auf, was ihn von anderen unterscheidet.

Danach spielte die Radio-Werkstatt ihre Interviews zum Thema ANDERS vor. Dieser Zusammenschnitt kann hier nachgehört werden: Interviews „Wer ist anders?“
Es folgte die Gruppe „Theater und Spiel – Mensch – Müll und Möglichkeiten.“
„Es gab eine Zeit in der die Welt im Gleichgewicht war. Die Meere waren lebendig und rein, die Kontinente reich an Pflanzen und Tieren und ein paar Menschen“, so beginnt das kleine Theaterstück, das diese Gruppe unter Anleitung von Lysann Schläfke erarbeitet hatte.
Dann stellen die Kinder dar, dass die Menschen durch ihre Gier die Umwelt mehr und mehr vermüllt und verschmutzt haben. Während die Erwachsenen noch überlegen, ob man lieber mit 200 oder mit 270km/h mit dem Auto nach Paris fahren solle, fordern die Kinder eine Umkehr. Auch ein Superman, der vorschlägt, allen Plastikmüll klein zu machen, ist keine Lösung. Er macht das Plastik zu Mikroplastik, das noch gefährlicher ist.

Schließlich schließen sich die Kinder der Aktion „Friday for future“ an und verlassen die Bühne, während im Hintergrund eine Rede von Greta Thunberg abgespielt wird.
Nach dieser kleinen Demonstration folgt als letztes die Präsentation von „Alice- aber anders“. Der Film wird abgespielt, zwischendurch auch eine Szene life vorgeführt.

Damit ist die Werkschau beendet. Eine Werkschau, die diesmal sicher viel Gesprächsstoff und Anregungen zum Nachdenken geliefert hat.
Eine Galerie mit Fotos von der ganzen Werkschau kann hier aufgerufen werden. Anmerkung: Die Galerie ist nur grob geordnet und folgt nicht dem Ablauf der Werkschau. Für die, die dabei gewesen sind, sollte sie aber ausreichend sein.

Ein Bericht über die Übungstage finden Sie hier.

Schlussbild: Alle Beteiligen der Theaterfabrik sammeln sich noch einmal für ein gemeinsames Foto auf der Bühne.
Schlussbild: Alle Beteiligen der Theaterfabrik sammeln sich noch einmal für ein gemeinsames Foto auf der Bühne.