Archiv der Kategorie: Interessantes aus früheren Jahren

Berichte aus früheren Schuljahren

Wir danken für Ihre Stimmen!

Die Sparda-Bank West, zu deren Bereich wir seit kurzem gehören, führt seit 2013 eine Spendenwahl durch. Dafür können sich Schulen bewerben, die Projekte planen oder bereits durchführen, die über den normalen Unterrichtsalltag hinausgehen. Die Schulen, die bei dieser Wahl die meisten Stimmen erhalten, werden mit Beträgen von 1000 – 6000 € gefördert. In diesem Jahr heißt das Motto „Wir erkunden neue Wege“.

Wir haben uns mit unserem Wattenmeerprojekt beworben und die Zulassung erhalten.

Insbesondere Dank des großen Einsatzes des Fördervereins, der intensiv für die Stimmabgabe geworben hat, wurden insgesamt 1571 Stimmen für uns abgegeben. Das bedeutete den 37.Platz und damit einen Betrag von 1000€ zugunsten des Wattenmeerprojektes.Insgesamt waren in der Kategorie „Kleine Schulen“ (200 – 450 Schüler) rund 145 Schulen angetreten.

Es wäre sogar fast noch mehr möglich gewesen: Vom 35.Platz, der mit 1500€ dotiert ist, trennten uns nur 19 Stimmen!

Am 24.9. besuchte Herr Köster (hinten rechts) von der Wilhelmshavener Sparda-Filiale die Schule, um die Spende offiziell zu überbringen. Auf dem Bild hinten Herr Jonas (Förderverein), Frau Oltmanns (Schulleiterin), Herr Köster (Sparda-Bank Wilhelmshaven); als Vertreter der 4. Klassen, denen das Geld zugute kommt, Alina, Mica, ? mit der Spendenurkunde in der Hand, ?; ganz vorne Damian und Alina.

Politiker wurden vermessen

In einer Feierstunde, die am 28.9. im UNESCO-Welterbe-Wattenmeer-Besucherzentrum stattfand, erhielten jetzt 18 niedersächsische Einrichtungen des Nationalparkes Wattenmeer die offiziellen Anerkennungen als außerschulische Lernstandorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.  Die Urkunden wurden durch Kultusminister Grant-Hendrik Tonne überreicht. Ebenfalls anwesend waren Umweltminister Olaf Lies und Bürgermeisterin Ursula Glaser. Unsere Viertklässler hatten die Gelegenheit, einen Ausschnitt aus dem seit 5 Jahren laufenden Projekt „Watt(’n) Meer- Natur ist Heimat“ zu präsentieren.

Die Viertklässler singen das Wattenmeerlied.

In ihren Redebeiträgen würdigten Kultusminister Tonne (oberes Bild) und Umweltminister Lies die Arbeit der Nationalpark-Einrichtungen. Das Wattenmeer mit seiner Vielzahl von ökologischen Themen vom Vogelzug bis zur Müllproblematik sei ein geradezu idealer Bildungsort , so Tonne. Umweltminister Lies: „Man schützt nur, was man kennt. Das hört sich so einfach an. Aber da steckt ganz viel Wahrheit drin. Darum ist es so eindrucksvoll und gut, wenn es gelingt, junge Menschen , Schülerinnen und Schüler, auf angenehme, auf leichte und spielerische Weise für Umwelt und Natur zu begeistern.“ Bürgermeisterin Ursula Glaser ging besonders auf die lokalen Aspekte ein. Sie lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich das Projekt „Watt‘ (n) Meer – Natur ist Heimat“ der Grundschule Rheinstraße, das bereits Vorbild für Projekte auch an anderen Schulen geworden sei.
Nach diesen vielen Reden durften unsere Viertklässler aktiv werden. Zuerst wurde das Wattenmeerlied vorgetragen. Dann wurden die Gäste wurden in das Thema „Vogelzug“ eingeführt. Alle Gäste hatten am Eingang ein Namensschild mit einem Vogelbild und einen kleinen Fragebogen dazu bekommen. Jetzt lasen einige Kinder die Beschreibungen zu den Vögeln vor. Dann wurde mit Hilfe präparierter Jojos die Frage geklärt, wie weit die Vögel ziehen. Anschließend ordneten sich die Gäste entsprechend ihren Schildern, und die Kinder spielten mit ausgewählten Gästen eine Vogelberingung. Klar, dass die Minister Tonne und Lies und die Bürgemeisterin dabei waren und für das ausführliche Beringungsprotokoll genau vermessen wurden. Die Ergebnisse unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz!

Abschließend trugen einige Kinder dann noch etwas zum Sinn der Vogelberingung vor, bevor die Veranstaltung mit einem kleine Buffet für alle endete.

Zum Abschluss erklären Dzenana, Aaron und Elena, warum Vögel beringt werden. Hinter ihnen Bürgermeisterin Glaser und Kultusminister Tonne.

Es muss sich was ändern

Wortlaut der einleitendenden Rede des Schulleiters Bert Bergner aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums der Schule Rheinstraße:

Liebes Kollegium, liebe Ehemaligen,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Elternvertreterinnen und -vertreter,
liebe Fördervereinsmitglieder,

vor fünf Jahren feierten wir unter dem Motto „Grundschule Rheinstraße – läuft“ das fünfjährige Bestehen unserer Schule!

Gilt „Grundschule Rheinstraße – läuft“ auch heute noch? Oder müssen wir heute ein Fragezeichen dahinter setzen?

Grundschule Rheinstraße läuft, weil sich…

• das Kollegium bis an die Grenze der Belastbarkeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler einsetzt durch Erziehung und Unterricht
• die Schülerinnen und Schüler -trotz aller Schwierigkeiten- jeden Tag auf Schule freuen und sich auf das Lernen immer wieder einlassen
• die Eltern verständnisvoll für die Belange der Schule interessieren und verstehen, wie hoch die Belastung derzeit ist und sich einbringen in die Elternarbeit
• der Förderverein für die Projekte der Schule interessiert und dabei unterstützt.
Andererseits:
• Ab wann ist die Grenze der Belastbarkeit im Kollegium überschritten, oder ist sie es längst?
• Bis wann können sich Schülerinnen und Schüler noch auf das Lernen einlassen, oder nimmt die Konzentration bereits ab?
• Bis wann bleiben Eltern verständnisvoll bei den bekannten Problemen der Schule?
• Bis wann kann der Förderverein noch helfen, wenn es keine Nachfolge für den Vorstand mehr gibt?

Grundschule Rheinstraße – läuft?
Ja, aber unter erschwerten Bedingungen!

Bereits in meiner Einweihungsrede vor 10 Jahren vertrat ich die Ansicht:

„Es geht letztlich darum, unseren Schülern eine Perspektive zu geben für ihre Zukunft, indem wir ihnen bereits in der Grundschule alle Chancen auf einen guten Bildungsabschluss ermöglichen und ihnen das Gefühl geben, von uns angenommen zu sein.
Sie sollen sich bei uns wohlfühlen als Bedingung für gutes und gelingendes Lernen.“

An diesem Anspruch hat sich aus meiner Sicht bis heute nichts geändert. Ich habe den Eindruck, dass alle dieses Ziel jeden Tag zu erreichen versuchen, trotz der erschwerten Bedingungen.
Vor diesem Hintergrund können wir meiner Ansicht nach sagen:
Ja, Grundschule Rheinstraße läuft, aber es muss sich was ändern, damit die wir auch weiterhin sagen können, „Grundschule Rheinstraße – läuft“!

An dieser Stelle möchte ich Danke sagen!

• Dafür, dass Sie –liebes Kollegium- jeden Tag für ein Gelingen der Arbeit an unserer Schule einstehen – danke ich Ihnen sehr!
• Mein Dank gilt natürlich auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule, die auf ihre Weise dazu beitragen, dass die Grundschule Rheinstraße läuft!
• Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, danke ich, dass ihr jeden Tag fröhlich zur Schule kommt und weiter lernen wollt!
• Ihnen –liebe Elternvertreterinnen und –vertreter- danke ich für Ihr Engagement!
• Ihnen –den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins- danke ich für die langjährige finanzielle und idelle Unterstützung unserer Projekte!

In dem Lied, das wir gleich hören werden, reisen die Kinder aus vielen Ländern mit einem Paddelboot um die halbe Welt und lernen die Besonderheiten von Sprachen und Kulturen kennen.
Hier, in unserer Schule, machen sich die Schülerinnen und Schüler aus vielen Ländern und Kulturen ebenfalls auf ihre persönliche Bildungsreise. Ich wünsche uns allen, dass dies in Zukunft unter besseren Bedingungen gelingen wird getreu dem Motto vor fünf Jahren:

Viele Länder – eine Schule – Grundschule Rheinstraße – läuft!

Großer Erfolg beim Gorch-Fock-Lauf

Einen großen Erfolg erzielten die Kinder der Grundschule Rheinstraße beim Gorch-Fock-Lauf 2018: Obwohl nicht alle angemeldeten Kinder am Start erschienen, nahmen doch 76 Kinder erfolgreich am Lauf über 1,5km teil. Damit sicherten sie der Schule den 2.Platz beim Schul- und Vereinswettbewerb mit einer Teilnahmequote von 36%.
Den größten Einzelerfolg erzielte Drissa aus Klasse 4. Er gewann den Lauf der Jungen U12 (das sind die 10- und 11-jährigen) mit einem Start-Ziel-Sieg mit großem Vorsprung in 4:45 Minuten.
Ein Bericht mit vielen Fotos findet sich in der Schulzeitung 18 (und der Sonderausgabe für Klasse 4). Früher hätten wir auch hier weitere Fotos veröffentlicht, aber aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung ist unklar, in wie weit Fotos, auf denen Personen erkennbar sind, die nicht ausdrücklich zugestimmt haben, auf Seiten wie diesen noch veröffentlicht werden dürfen. Also lassen wir es.

Grünes Klassenzimmer eingeweiht

Nach zweijähriger Planungs- Spendensammel- und Bauzeit konnte am 15.5.2018 das grüne Klassenzimmer der Grundschule Rheinstraße eröffnet werden. In einer kleinen Feierstunde in der Aula ließen Frau Luks, Frau Ziegler und Frau Siefken von der Planungsgruppe den Weg von der ersten Idee, vielen Planungsreffen, der Suche nach Sponsoren und der letztendlichen Realisierung in den ersten Monaten des Jahres 2018 noch einmal Revue passieren.Anschließend wurde das grüne Klassenzimmer offiziell zur Benutzung freigegeben.

Absperrband zerschnitten
Lara-Ly, Nele und Ole zerschneiden symbolisch das Absperrband zum grünen Klassenzimmer. Im Hintergrund die Mitglieder der Planungsgruppe: Frau Siefken, Frau Felmberg, Frau Luks, Herr Jonas und Frau Ziegler.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Mädchenpower im Wattenmeer Besucherzentrum

„Frauenpower im Wattenmeer Besucherzentrum“ – unter diesem Motto beteiligte dieses sich am 16.3.2016 an der „Langen Nacht der Kultur“ in Wilhelmshaven. Anlass der Themenwahl war die noch bis zum 8.4. laufende Sonderausstellung „Weil wir Mädchen sind“ von Plan e.V. . Präsentiert wurden deshalb hauptsächlich Projekte, die von Frauen inittiert wurden oder sich schwerpunktmäßig an Mädchen oder Frauen richten.

Angelik mit Magnet
Angelik zeigt einer jungen Besucherin, wozu ein Magnet bei der Mülltrennung dient.

In diesem Sinne wurde unser Wattenmeer-Projekt durch 5 Mädchen aus den 4.Klassen vorgestellt. Maryam, Angelina, Angelik, Lena und Laura erklärten den Besuchern Versuche zum Thema „Müll im Meer“ und „Sand und Salz“.
Laura und Lena (rechts) überlegen mit den Besuchern, welcher Müll am wenigsten wieder aus dem Meer herausgeholt werden kann: Der, der schwimmt, oder der der sinkt.

Außerdem stellten die Kinder das Projekt auf der Bühne vor (Beitragsbild). Angeleitet wurden die Mädchen von Frau Dr. Monika Wahsner (2.v.l.), die fast von Anfang an zum festen Team unseres Wattenmeerprojektes gehört.
Bei der Vorstellung auf der Bühne: Angelina, Angelik, Lena, Laura und Maryam.

Zweiter Platz beim Fußballturnier

Den zweiten Platz im Fußballturnier der Grundschulen schaffte unsere Mannschaft. Nachdem alle 3 Vorrundenspiele gewonnen wurden konnte im Halbfinale auch die Mannschaft aus Rüstersiel bezwungen werden.

Im Endspiel gegen die favorisierte Mannschaft der Wiesenhofschule wurde ein 0:0 erkämpt, so dass die Entscheidung im 7-Meter-Schießen fallen musste. Hier verließ unsere Mannschaft leider das Glück, und man unterlag 0:2. Trotzdem: EIn großer Erfolg unserer Mannschaft, die erst seit wenigen Wochen zusammen spielt.

Unsere Mannschaft nach dem Turnier
Unsere Mannschaft nach dem Turnier: vorne Lars , dahinter Halit, Aziz, Willy, Abdulrahman, hinten Frau Felmberg, Mustafa, Nicolos, Gani, Drissa, Habib und Mohammed; ganz rechts Jugendtrainer Alexander Wippich, der kurzfristig zur Betreuung der Mannschaft einsprang.

Ein ausführlicher Bericht war geplant, konnte aber aufgrund des hohen Krankenstandes bei Kindern und Lehrkräften  nicht zeitnah eingestellt werden. Er ist in der nächsten Schulzeitung zu lesen. Hier noch einige Fotos:

Schulzeitung gewann 2.Preis

Zum zweiten Mal nach 2015 beteiligte sich unsere Schulzeitung auch am Niedersächsischen Jugendpressepreis des Jahres 2016. Nach dem 3.Preis des Vorjahres schaffte es unsere Zeitung dieses Mal auf Platz 2. Sieger wurde dieses Mal der „Schülerfloh“ aus Varel.
Die Siegerehrung fand am 18.2.im Prunksaal des Maharadscha im Zoo Hannover statt.

Siegerehrung JPP 2016
Lennart (3b), Bolle (3b) und Mia (4b) nehmen die Urkunde und die Preise für unsere Schule entgegen.

Für unsere Schule nahmen Lennart (Kl. 3b), Bolle (Klasse 3b) und Mia (Klasse 4b) an der Siegerehrung teil. Vor und nach der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, den Erlebniszoo Hannover zu besuchen. Dieser Kurzbericht wird in den nächsten Tagen ergänzt.
Ein ausführlicher Bericht erscheint in der Schulzeitung 15. Die Zeitungs-AG arbeitet daran, diese noch vor den Osterferien fertig zu bekommen.

Das grüne Klassenzimmer

Eine Planungsgruppe aus Elternvertretern und Lehrern arbeitet derzeit daran, auf unserem Schulhof ein grünes Klassenzimmer einzurichten. Wir berichteten kurz in unserer Schulzeitung Nr. 14 im Dezember des letzten Jahres. Da dafür viel Geld benötigt wird, ist die Gruppe derzeit auch damit beschäftigt, über unseren Förderverein Spenden einzuwerben. Nach einer Spende der Firma Arvato Anfang Dezember erhielt der Förderverein jetzt eine weitere Spende  von der Bürgerstiftung der Sparkasse.

Planungsgruppe Schulhofgestaltung
Die Planungsgruppe Schulhofgestaltung (neues Foto von August 2015): Frau Siefken , Frau Luks, Herr Jonas (Eltern), Frau Ziegler (PM), Frau Felmberg (Lehrerin); das vorläufiges Modell ist in der Schule zu sehen.

Die Planungsgruppe wird ihre Vorstellungen und den derzeitigen Realisierungsstand im Februar vorstellen. Danach erfolgt hier ein ausführlicher Bericht.